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Eine Senkung der Anlieferpreise gibt es 2011 für die gewerblichen Müllanlieferer bei der Ostbayerischen Verwertungs- und Energieerzeugungsgesellschaft (OVEG). Hier sinkt das Anlieferentgelt zum 1. Januar 2011 von derzeit 108 Euro auf 99,50 Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Gründe für die erneute Gebührensenkung sind unter anderem die sehr gute Verfügbarkeit des Schwandorfer Müllkraftwerkes und die damit verbundene stabil hohe Durchsatzmenge sowie die Tatsache, dass durch den Verbund mit der Müllverbrennungsanlage Landshut der größte Teil des anfallenden Mülls im Verbandsgebiet verbrannt werden konnte. Dadurch entstehen während der Revisionszeiten im Müllkraftwerk Schwandorf deutlich weniger Aufwendungen für Müllumleitungen in andere Anlagen. Überdies konnte bei der Neukalkulation eine Entnahme aus der Gewerbemüllrücklage eingeplant werden. Für die von der ZMS-Verwaltung durchgeführte Neukalkulation der Anliefergebühr wurden die zu erwartenden Müllmengen und die prognostizierten Kosten und Erlöse zugrunde gelegt. Insbesondere die Energieerlöse für die Abgabe von Fernwärme, Strom und Prozessdampf haben sich sehr positiv entwickelt und wirken sich auf das Gesamtergebnis aus. Die Tatsache, dass ZMS seit Jahresbeginn 2010 schuldenfrei ist, hat schließlich ebenfalls positive Auswirkungen auf die Gebührenhöhe.
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